Du musst nicht raten, ob dein Unternehmen in ChatGPT sichtbar ist. Auch bei Perplexity oder der Google-KI-Übersicht kannst du es in wenigen Minuten selbst herausfinden – ganz ohne Tools, einfach mit den Systemen, die auch deine Kunden nutzen.
Schritt 1: Stell die Frage, die dein Kunde stellen würde Öffne ChatGPT oder Perplexity und formuliere eine Frage, wie sie ein potenzieller Kunde stellen könnte – nicht mit deinem Firmennamen, sondern mit deiner Leistung und deinem Standort. Zum Beispiel: „Welcher Steuerberater in [Stadt] ist auf kleine Unternehmen spezialisiert?“ oder „Welcher Malerbetrieb in [Region] übernimmt auch kleinere Aufträge?“
Schritt 2: Prüfe, wer genannt wird – und wer nicht Wird dein Unternehmen erwähnt? Wenn nicht: Wird stattdessen die Konkurrenz genannt? Das zeigt dir, ob die KI grundsätzlich lokale Anbieter kennt und nennt – nur eben aktuell nicht dich.
Schritt 3: Wirf einen Blick in die Google-KI-Übersicht Gib dieselbe oder eine ähnliche Frage bei Google ein und schau, ob eine KI-Übersicht angezeigt wird. Falls ja: Wird dort auf Unternehmen verwiesen? Welche?
Schritt 4: Prüfe dein Google-Unternehmensprofil auf Konsistenz Suche direkt nach deinem Unternehmensnamen. Stimmen Adresse, Telefonnummer und Kategorie mit deiner Website überein? Uneinheitliche Angaben erschweren es KI-Systemen, sich bei einer Empfehlung sicher zu sein – genau das kann ein Grund sein, warum du hier fehlst.
Schritt 5: Google dich selbst – mit den Augen eines Fremden Gib deinen Firmennamen zusammen mit „Bewertung“ oder „Erfahrung“ ein. Was findest du außer deiner eigenen Website? Bewertungen, Erwähnungen, Verzeichniseinträge? Genau das sind die externen Signale, auf die auch KI-Systeme zurückgreifen.
Du wirst genannt. Gut – du bist in ChatGPT sichtbar, und das zeigt, dass deine bisherigen Signale ausreichen, um erkannt und eingeordnet zu werden. Sinnvoll ist jetzt, das zu festigen: aktuelle Angaben, weitere echte Bewertungen, konsistente Informationen über alle Plattformen hinweg.
Deine Konkurrenz wird genannt, du nicht. Das ist meist ein Hinweis auf unklare oder fehlende Signale – zum Beispiel ein unvollständiges Unternehmensprofil, kaum externe Erwähnungen oder wenig konkrete Leistungsbeschreibungen auf der eigenen Website.
Niemand wird konkret genannt, nur allgemeine Tipps. Dann hat die Frage eher informationsorientierten Charakter – die KI liefert allgemeine Hinweise statt konkreter Anbieter. Das ist normal und kein Grund zur Sorge, zeigt aber, dass du eine kommerziellere Formulierung testen solltest.
Der Selbsttest gibt dir eine erste, ehrliche Momentaufnahme. Was er nicht zeigt: warum du genannt wirst oder eben nicht, und welche der vielen möglichen Stellschrauben – Google-Unternehmensprofil, Website-Struktur, externe Erwähnungen, Konsistenz der Angaben – bei dir tatsächlich den größten Unterschied machen würde.
Wie SEO und GEO dabei zusammenhängen, erklären wir ausführlicher in GEO vs. SEO: Was bedeutet das für dein lokales Business?. Einen Überblick über das große Ganze findest du in ChatGPT-Sichtbarkeit für dein Unternehmen.
Nein, er zeigt dir eine erste Momentaufnahme. Für eine vollständige Einschätzung deckt die KI-Sichtbarkeits-Checkliste weitere Bereiche wie dein Unternehmensprofil und externe Erwähnungen ab.
Sinnvoll ist es, den Test in größeren Abständen zu wiederholen, da sich KI-Antworten mit der Zeit verändern können – anders als bei klassischen Google-Rankings gibt es dafür keinen festen Rhythmus.
Genau dafür gibt es unsere kostenlose KI-Sichtbarkeits-Checkliste. Statt einer einzelnen Frage in ChatGPT deckt sie systematisch die wichtigsten Bereiche ab: dein Google-Unternehmensprofil, die Konsistenz deiner Angaben, deine externen Erwähnungen und die Struktur deiner Website.